Jeder Mensch ist einzigartig. Und das ist ein Grund, das Leben zu feiern. Wir wollen die Vielfalt in der Gemeinsamkeit begreifen und anerkennen. Inklusion ist weit mehr als die Integration Andersartiger in eine Gruppe. Es ist das JA zur Verschiedenheit.

»Celebrate diversity!«

Jeder von uns hat Stärken und Schwächen. Wir bringen ausnahmslos allen Kindern das Vertrauen entgegen, dass sie lernen wollen und können. Unsere Aufgabe als Kinderhaus oder Schule ist, herauszufinden, was wir tun können, um sie darin zu unterstützen.

Die Grundlage dafür bieten verschiedene Instrumente und Konzepte:

  • Index für Inklusion zur Schulentwicklung (Tony Booth und Mel Ainscow)
  • Gewaltfreie Kommunikation (Marshall B. Rosenberg)
  • Tragende Werte (Jesper Juul)
  • Demokratische Schulen (Daniel Greenberg)
  • Innerschulische Unterstützungssysteme (Gordon L. Porter)
  • Kooperatives Lernen (Norm & Kathy Green)
  • Bürgerzentrierte Planung (Marsha Forest, Jack Pearpoint)

Die Idee, eine Schule für alle Kinder zu werden - also den Inklusionsgedanken zu leben – begleitet und motiviert uns seit Gründung der Freien Montessori Schule im Jahr 2004. Wir arbeiten mit Fachleuten verschiedener Disziplinen zusammen, tauschen uns regelmäßig aus und bilden uns ständig weiter.

Bitte beachten Sie: Leider ist unser Haus nicht barrierefrei.

»Learning by doing«

Viele Pädagogen aus der Grundschule kennen die Kinder, die sie in ihren Lerngruppen begleiten schon seit mehreren Jahren – zum Teil auch schon seit deren ersten Lebenswochen. Das hängt damit zusammen, dass wir hier sehr viele Familien mit mehreren Kindern haben und viele Aktionen lerngruppenübergreifend und auch mit jüngeren oder älteren Geschwisterkindern möglich sind.

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An jedem Schultag verbringen die Kinder und Jugendlichen acht Stunden mit verschiedenen Arten von Arbeit. Wir haben unser Haus für externe Fachleute geöffnet: Musikangebote (Geige, Klavier, Gitarre) aber auch Logopädie- oder Ergotherapie-Termine finden während des Vormittags statt. Dadurch möchten wir es den Kindern und Jugendlichen ermöglichen, die Zeit nach der Schule als Freizeit zu verbringen.

Jede Lerngruppe wird immer von zwei Pädagogen geleitet. Pro Stufe verstärken ein bis zwei weitere Pädagogen und einige Schulhelfer die Lerngruppen und ermöglichen individuelle Unterstützung ebenso, wie Exkursionen und die parallele Arbeit an verschiedenen Lernorten.

Die Eltern sind ein wichtiger Teil unseres Konzeptes. Sie übernehmen im Rahmen von Elternarbeitsstunden Kurse, betreuen die Bibliothek oder begleiten Kinder auf Exkursionen an andere Lernorte (Sternwarten, Museen, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, den Tierpark, u.v.m.).

Hinter dem Schulgelände beginnt der Wald, der den Kindern und Jugendlichen großartige Naturerfahrungen ermöglicht. Je nach Entwicklungsstand der Kinder werden sie dabei mehr oder weniger eng von ihren Pädagogen begleitet (gemeinsame Waldtage im Kinderhaus, Exkursionen in der 1/2/3 oder die Möglichkeit, in der 4/5/6 die Pausen im Wald zu verbringen). Der Wald als natürliche Umgebung fördert die personalen Kompetenzen der Kinder (wie Selbstvertrauen, eigene Fähigkeiten einschätzen, Kreativität) ebenso, wie die sozialen Fertigkeiten (Verantwortung übernehmen, Stärken und Schwächen Anderer wahrnehmen und mit ihnen umgehen, (natürliche) Grenzen wahrnehmen, Gemeinschaftsgefühl entwickeln, u.v.m.) auf eine ganz besondere Art und Weise.

Weiterführende Links und externe Dokumente

Weitere Literaturempfehlungen finden Sie in unseren Literaturtipps.