Wo ist mein Platz in der Gesellschaft? Das ist die zentrale Frage der Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Sie haben das Bedürfnis, einerseits Selbstvertrauen durch eigene schöpferische Tätigkeit zu entwickeln und andererseits den Schutz und die Geborgenheit in einer sozialen Gemeinschaft (Peergroup) zu erfahren. Unsere Lernorganisation trägt diesen Bedürfnissen Rechnung: Praktische Tätigkeiten, Projektarbeit, Verantwortungsübernahme und Eigeninitiative stehen im Mittelpunkt.

Altersmischung Klasse 7/8/9

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 lernen in drei jahrgangsgemischten Lerngruppen. In jeder Lerngruppe lernen mindestens 24 Jugendliche. Die Verantwortung für eine Lerngruppe liegt bei jeweils zwei BezugspädagogInnen. (Weiterlesen: Altersmischung, Pädagoginnen und Pädagogen)

Jugendschule Strausberg

Die Jugendschule Strausberg ist ein außerschulischer Lernort der Oberschule und fest in den Schulalltag integrierter Bestandteil des Konzepts.

Das praktische Lernen vor Ort entspricht den besonderen Bedürfnissen dieser Altersgruppe nach Geborgenheit einerseits - und nach Aufbruch in ein unabhängiges Leben andererseits. Die Jugendlichen haben hier die Möglichkeit, ihre Rolle in der Gruppe und in der Gesellschaft anhand praktischer Tätigkeiten herauszufinden und zu differenzieren. (Weiterlesen: Jugendschule Strausberg)

Praktisches und interkulturelles Lernen

In der Oberschule sind zwei Wochen Praktikum pro Schuljahr Pflicht. Neben Praktika in sozialen Einrichtungen werden solche in Handwerksbetrieben, Dienstleitungsunternehmen und im Ausland empfohlen. Durch diese Bandbreite an praktischem Erleben werden auch erste Überlegungen über den eigenen Berufswunsch initiiert.

Kurse, Projekte und das Internationale Klassenzimmer erweitern auch in der Oberschule den Erfahrungsschatz und sorgen für nachhaltiges Wissen und Können. (Weiterlesen: Praktika, Internationales Klassenzimmer, Projekte, Schülerfirmen, Kurse)

Berufsorientierung

Ab der 7. Klassenstufe berät eine Mitarbeiterin der Bundesagentur für Arbeit die Schülerinnen und Schüler regelmäßig zu Fragen der Berufswahl. Jeder hat mindestens einmal im Jahr einen persönlichen Termin für die Berufsorientierung. Wir sind davon überzeugt, dass die Jugendlichen besser lernen, wenn sie ein (Berufs)ziel haben.